SC Teutonia 10 II 0:2 FC St. Pauli III

 

 

Aufstellung

 

 

Spielbericht 

Im Hinspiel fertigte der FC St Pauli III den SC Teutonia 10 II mit Sage und Schreibe 9:0 ab. Nun stand das Rückspiel an der Max-Brauer-Allee an. Doch ein fussballerischer Leckerbissen sollte das Spiel nicht werden. Hauptgrund war wohl der Rasen. In einem bedauernswerten Zustand zeigte sich das Geläuf auf der Karl-Möller-Sportanlage. Um es auf den Punkt zu bringen, im Stadtpark ist der Rasen wohl weniger löchrig.

Aber alles am Rasen fest zu machen, wäre auch nicht richtig. Der FC begann durchaus spielstark. Das Team vom Millerntor kam in den ersten 10 Minuten der Partie schon oft gefährlich nahe vor das Tor der Teutonen, die in dieser Phase des Spiels wenig entgegen zu setzen hatten. Ferreira konnte den Ball nicht am Torwart vorbei ins Netz befördern, machte aber ansonsten viel Wind im Angriff des FCSP. Auch sein Sturmpartner Pätzold machte es nicht besser und scheiterte per Kopf vor dem leeren Teutonentor. Erwähnenswert an der Szene war der Sololauf des wiedergenesenen Stuber. Der versetzte drei Gegner und flankte von der Torauslinie mustergültig über den Torwart hin auf den frei stehenden Pätzold.

In der folgenden Szene versuchte sich Pätzold nun als Flankengeber, denn das mit dem Tore schießen schien heute so eine Sache für sich gewesen zu sein. Doch in dieser Rolle ging er voll auf. Die Flanke fand den Kopf des kleinen Ferreira, der nach gut einer halben Stunde das mehr als überfällige 0:1 für den Kiezklub erzielte. Es war nicht so, dass Teutonia 10 gar nicht mit spielte, doch die Abwehr schien das ein oder andere Mal überfordert gewesen zu sein mit dem schnellen Fussball den der FC Phasenweise bot. Die Paulianer zeigten jedoch auch ungewohnte Schwächen. Öfter kam es zu Ballverlusten in der eigenen Hälfte oder zu Fehlern bei der Ballannahme, wobei letzteres eher dem Rasen geschuldet war.  

So ging es mit einem knappen 1:0 in die Kabinen, aber ein 2:0 für St. Pauli wäre drin gewesen, hätte Bode den Ball im Tor unter gebracht. Sein Distanzschuss zischte an Freund und Feind aus ca. 30 Metern zum Glück für den Gastgeber nur an die Querlatte.

Dauergäste des FC kennen das Problem. Den Beginn der zweiten Halbzeit verpennt das Team gerne mal komplett. So war es auch gegen die Teutonen, doch mit dem Unterschied zu den anderen Spielen, dass man kein Tor einfing. Aber die Nachlässigkeit und die Fehlerquote in der ersten Phase der zweiten Halbzeit muss den einen oder anderen Zuschauer erschrecken. Heute gab es jedoch ein Happy End. Nach der Wackelphase zog Sarhatlic ab und traf zum 2:0 für den FC St. Pauli.  

Zwar war nach dem Tor noch jede Menge Restspielzeit vorhanden, um das Ergebnis wie im Hinspiel in die Höhe zu schrauben, doch auf Seiten des Gastes schien man mit zwei Toren zufrieden gewesen zu sein. Der SC kam noch zu zwei bis drei kleineren Tormöglichkeiten, wobei Paulis Schlussmann Stäcker aber stets zur Stelle war und  das Zu-Null-Spiel festhielt.

Dem zu folge bleibt der FC St Pauli im Jahr 2012 weiter ungeschlagen, was vor allem Horst Fröhlich gefallen wird. Seit 2007 ist er Trainer der Mannschaft und an eine derartig lange niederlangenfreie Zeit kann er sich nicht erinnern :“ Vielleicht in der Saison 07/08, in der wir Aufgestiegen sind, da waren wir ähnlich konstant, aber was die aktuelle Rückrunde angeht, ist das eine sagenhafte Leistung des Teams“.

Auswechselungen

Schubert <-> Heinemann (82. Minute)

Wartenberger <-> Janietz (82. Minute)

 

Tore

0:1 Ferreira (Pätzhold | 27. Minute)
0:2 Sarhatlic ( - | 73. Minute)

 

Spielbericht: Bues


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Kommentare: 1
  • #1

    the King (Dienstag, 24 April 2012 12:11)

    Der blinde Schwede trifft schon seit drei Spielen!!

    Leider Geil ;-))